Oberschenkelstraffung – Wie funktioniert das?

Sie denken über eine Oberschenkelstraffung nach und würden gerne wissen wie die Operation funktioniert? Wir erklären Ihnen welche Techniken dabei zum Einsatz kommen und worauf Sie achten sollten.

Problem: Zu viel Haut an den Oberschenkeln

Die gute Nachricht zuerst. Gegen schlaffe Haut an den Oberschenkeln kann man etwas tun. Die meisten Patientinnen und Patienten kommen nach starkem Gewichtsverlust (z.B. nach Magenbypass) oder nach Schwangerschaften zur Beratung in die Ordination. Sie fühlen sich in Badekleidung, am Strand oder im Freibad nicht mehr wohl in ihrem Körper. Das äußere Erscheinungsbild entspricht nicht der inneren, aktiven Persönlichkeit. Die erschlaffte Haut an der Innenseite der Oberschenkel stellt aber nicht nur ein rein ästhetisches Problem dar. Viele Betroffene klagen über hygienische Probleme oder Hautreizungen, die vor allem im Sommer und bei längeren Spaziergängen oder Wanderungen auftreten.

Wagen Sie den ersten Schritt: Das Beratungsgespräch

Lassen Sie sich von einem Profi beraten! Ein Facharzt für Plastische Chirurgie wird eine klinische Untersuchung durchführen und mit Ihnen gemeinsam die möglichen Therapien besprechen. Sie können die unten stehende Checkliste als Vorlage nehmen. Nehmen Sie die Liste zu Ihrem Beratungsgespräch mit und notieren Sie sich weitere Fragen, die Ihnen schon länger auf dem Herzen liegen. Eine individuelle Operationsplanung bedeutet nicht nur, dass die medizinisch-fachlichen Aspekte perfekt auf Sie abgestimmt werden. Sie sollen auch optimal über alle Vor- und Nachteile der Operation aufgeklärt werden, damit Sie in Ruhe eine Entscheidung treffen können. Das Ziel muss immer sein, dass Sie sich nach der Operation wieder in Ihrem Körper wohlfühlen können.

 

FrageErklärung
Welche Technik?Horizontal, vertikal oder kombiniert (T-Schnitt)
Fettabsaugung – ja oder nein?Fettpölsterchen an der Knie-Innenseite oder an den Oberschenkeln können entfernt werden.
Idealer Zeitpunkt für die OP?Beachten Sie die Erholungsphase nach der Operation.
Ambulante oder stationäre OP?Beides ist möglich.
Kompressionskleidung?Form und Art sollten individuell angepasst sein.

Diese Checkliste an Fragen sollten Sie bei einem Beratungsgespräch mit Ihrem Plastischen Chirurgen besprechen.

Die Basics der Operation verstehen

Keine Angst. Sie müssen sich nicht selbst operieren. Sie sollten aber die Schritte der Operation in den Grundzügen verstehen. Diese lassen sich ganz einfach zusammenfassen:

  1. Anzeichnen
  2. Entfernen der überschüssigen Haut und des Unterhaut-Fettgewebes
  3. Sorgfältiges Vernähen mit plastisch-ästhetischer Nahttechnik

 

Perfekt geplant: Das Anzeichnen

Vor der Operation muss der Anteil der überschüssigen Haut genau festgelegt werden, damit die Oberschenkel durch die Operation optimal gestrafft werden. Die chirurgische Anzeichnung erfolgt normalerweise im Stehen kurz vor der Operation. Das passiert natürlich vor dem Beginn der Narkose. Ihr plastischer Chirurg wird mit dem sogenannten Pinch-Test das Ausmaß des Hautüberschusses festlegen und danach die geplanten Schnitte auf Ihrer Haut einzeichnen. Mit dem Pinch-Test wird das Ergebnis der Oberschenkelstraffung simuliert und dabei auch auf die Dicke Ihres Unterhaut-Fettgewebes Rücksicht genommen. Dadurch wird ein Wundverschluss mit dem besten Straffungsergebnis erreicht.

Das Wichtigste: Entfernen der überschüssigen Haut

Jetzt kann die eigentliche Operation beginnen. Die Haut wird steril gewaschen und abgedeckt. Die chirurgische Anzeichnung ist nun sehr wichtig, da sich das Gewebe im Liegen anders verhält als im Stehen. Falls es mit Ihnen vereinbart wurde, wird vor der Entfernung der Haut eine Fettabsaugung durchgeführt, um die Beine zu formen. Dadurch lässt sich auch das Unterhaut-Fettgewebe reduzieren und lockern. Die überschüssige Haut und das darunter liegende Fettgewebe an der Innenseite der Oberschenkel werden nun schonend und rasch entfernt. Dabei wird besonders darauf geachtet, größere Blutgefäße zu veröden, damit es nach der Operation zu keinem Bluterguss kommt. Ein Narkosearzt ist während der Operation immer an Ihrer Seite und überwacht die Narkose und Ihre Vitalwerte wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Puls.

Eine ästhetische Naht für ein perfektes Ergebnis

Sie wünschen sich eine schöne Narbe? Wir auch. Deswegen lege ich beim Vernähen der Wunde großen Wert darauf, dass die Wundränder perfekt miteinander verbunden werden. Die Haut wird in insgesamt 3 Schichten vernäht. Dadurch wird eine optimale Stabilität der Wunde gewährleistet. Normalerweise kommen hier Fäden zum Einsatz, die sich von selbst auflösen. Dieser Teil der Operation ist für das Ergebnis von großer Bedeutung und benötigt von allen Schritten die meiste Zeit. Erst wenn jede Naht perfekt sitzt, kann die Operation abgeschlossen werden.

Meine Philosophie

Ich berate Sie gerne und erkläre Ihnen im Rahmen eines Beratungsgespräches ob Sie für eine Oberschenkelstraffung geeignet sind. Natürlich schön! Damit Sie sich auch im Sommer wieder wohlfühlen können.

 

Oberschenkelstraffung

 

 

 

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